Gasometer Pforzheim: Great Barrier Reef | Pforzheim NEXT
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Gasometer Pforzheim: Great Barrier Reef3 min read

15. November 2019 3 min read

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Pforzheim / Berlin, 14. November 2018 

Mit dem Panorama „GREAT BARRIER REEF – Wunderwelt Korallenriff“ eröffnet am 17. November 2018 ein neues Highlight im Gasometer Pforzheim. Als zweites Werk des Berliner Künstlers Yadegar Asisi in Süddeutschland wird das Panorama auf unbestimmte Zeit im denkmalgeschützten und aufwändig sanierten ehemaligen Gasspeicher im Pforzheimer Enzauenpark zu sehen sein. 

Den Ansatz und das Konzept des Panoramas, der begleitenden Ausstellung und der Planungen im Gasometer Pforzheim wurden heute vom Künstler Yadegar Asisi und Mathias Thiel, dem Creative Director im Studio asisi sowie Wolfgang Scheidtweiler von der Investorengruppe des Gasometers Pforzheim in einem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang vorgestellt. 

Great Barrier Reef: Konzept

Das 35 Meter hohe und 110 Meter umfassende 360°-Panorama von Yadegar Asisi macht die unvergleichliche Schönheit und die enorme Artenvielfalt des Korallenriffs nordöstlich von Australien erlebbar. Dabei werden – künstlerisch verdichtet – die unterschiedlichsten Formen des 2000 Kilometer langen Ökosystems unter Wasser in einem Riesenrundgemälde zeigt. Wie von einem Standpunkt unter dem Meeresspiegel aus erschließt sich die submarine Welt im Pazifik. Die Motivation lag bei Asisi in der Faszination für die unter der Wasseroberfläche existierende Vielfalt und fragile Komplexität eines auf den ersten Blick nicht wahrnehmbaren Lebensraums. Vor Ort muss man sich unter Wasser begeben und tauchen, um ansatzweise einen Eindruck von der Vielfalt zu bekommen – im Panorama ist die Wahrnehmung hingegen total. 

In dem eigens umgebauten Gasometer der Stadtwerke Pforzheim werden seit Dezember 2014 die 360°-Panoramen von Yadegar Asisi gezeigt. Den Anfang machte „ROM 312 – Das Erlebnis der ewigen Stadt“ des Berliner Künstlers. Auf Initiative von Wolfgang Scheidtweiler vom Parkhotel Pforzheim (der Betreibergesellschaft des Gasometers) gelang es, das historische Industriedenkmal zu sanieren und zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungsort umzunutzen. 

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