HIGHFIVE | Pforzheim NEXT
Genusskultur

HIGHFIVE5 min read

17. Februar 2020 4 min read

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Das HIGHFIVE gehört schon zum Inventar der Stadt. An der Enz präsentiert sich ein Restaurant im Diner-Style, das authentisch wirkt. Wir selbst haben schon Burger im HIGHFIVE gegessen.

Wer bist du?

Ich bin Inanc Oflaz, bin 28 Jahre alt und bin gebürtiger Pforzheimer.

Wie lange gibt es dein Lokal schon?

Mittlerweile schon 6 ½ Jahre.

Was ist das Konzept von deinem Restaurant?

Das Konzept ist hauptsächlich, etwas Amerikanisches in Pforzheim zu bieten. Ich habe 1 ½ Jahre dort gewohnt und als ich nach Deutschland zurückkam, ist mir aufgefallen, dass man nirgendwo gescheit Burger essen gehen konnte. Mein Ziel war es, den Flair, den ich dort erlebt hab, nach Pforzheim zu bringen.

Warum hast du in Pforzheim eröffnet?

Da ich gebürtiger Pforzheimer bin und die Stadt auch liebe, wollte ich, dass es hier anfängt.

Wie bist du auf den Namen „HIGHFIVE“ gekommen?

Stammt tatsächlich von How I Met Your Mother. Von Barneys High Five.

Was verbindet dich mit Pforzheim? 

Familie hauptsächlich, wir sind mittlerweile schon die vierte Generation hier. Das hat sich so ergeben, dass wir alle hier in Pforzheim sind und weiterhin bleiben. Ich bin auch gerne hier. New York ist an sich schon geiler, aber Pforzheim ist, wo ich leben würde. 

Worauf bist du besonders stolz?

Dass es den Laden jetzt schon seit 6 ½ Jahren gibt, dass die Leute dran glauben und dass die Leute das Essen feiern. Ich bin auch stolz auf die Tatsache, dass ich den Laden mit 21 ½ eröffnet habe – als junger Ausländer in Pforzheim. Es ist nicht einfach, etwas langfristig auf die Beine zu stellen unter diesen „Kriterien“. Das ist auch das ausschlaggebende, die Langfristigkeit.

Was ist das Schönste, das dir hier passiert ist?

Schwierig zu sagen, hier sind viele schöne Sachen passiert. Was vielleicht krass ist, ist dass der Youtuber „Mois“ und Sinan-G mal hier waren, um ein Musikvideo zu drehen. Der Laden war vollgepackt und es war auf jeden Fall ein Erlebnis. 

Welche ist deine Lieblingslocation in Pforzheim?

Momentan geh ich wirklich kaum raus, ich bin immer hier oder Zuhause. Wenn ich wirklich Zeit hab, dann geh ich reisen, aber spontan würde ich sagen: der Wallberg. Damit verbinde ich schöne Erinnerungen aus meiner Jugend. 

Was wird bei dir am häufigsten bestellt?

Ich würde sagen, dass der „Anatolien-Burger“ etwas Außergewöhnliches ist. Am Anfang war es schwierig, den Burger an die Kunden zu bringen, da sie sich null mit ihm identifizieren konnten. Aber mittlerweile ist es der beliebteste Burger.

Er besteht zum Teil aus Schafskäse und Rinderschinken, weswegen es anfangs auch schwieriger war, ihn an den Markt zu bringen. Noch etwas Außergewöhnliches wäre der „Sucuk-Burger“ mit Sucuk, Schafskäse und Spiegelei. Sehr deftig aber ein heftiges Geschmackserlebnis. 

Was sollte sich deiner Meinung nach in Pforzheim verändern?

Also an der Infrastruktur muss sich definitiv was ändern, das ist das A und O. Es gibt sehr viele Baustellen in der Stadt. Viele davon, meiner Meinung nach, auch unnötig und das erschwert den Transport. Die Menschen sollten auch etwas offener werden. Manchmal fühlt man sich deshalb nicht so willkommen in Pforzheim.

Vielleicht liegt das auch an der Pforzheimer Zeitung. Die zeigen meiner Meinung nach viel zu viele negative Berichte, das zieht die Stadt vom Gefühl her schon ein bisschen runter. Zudem ist das Nachtleben auch sehr unattraktiv geworden, das muss sich auch ändern. 

Welche Auswirkungen hat das HIGHFIVE auf Pforzheim?

Ich habe sehr viele Gäste von außerhalb Pforzheims. Man schmeckt und schätzt den Unterschied zwischen klassischen Burger Läden, in denen viel Tiefkühlkost verkauft wird, und meinem Laden, in dem wirklich alles frisch und regional ist. Zwar immer noch Fastfood, aber auf eine gehobene Art und Weise. Zudem ist eigentlich alles Dekorative in meinem Lokal aus Amerika, das bietet auch einen gewissen Flair. Ich bringe es immer mit, wenn ich von Amerika komm. Viele Bilder haben eine Geschichte von wo ich sie her hab. Das ist schon was Einzigartiges.

Was steht im Mittelpunkt deines Konzepts?

Es ist einfach geil, geile Burger zu essen. Bevor jemand zu McDonalds oder so geht und das Zeug isst, kann die Person eher hier her kommen und einen richtigen gescheiten Burger essen, wo man weiß, was drin ist und es auch besser schmeckt. Ich spiele auf den Magen und will die Leute glücklich machen, das ist ja der Sinn und Zweck.

  • Monday11:00 – 22:00 Uhr
  • Tuesday11:00 – 22:00 Uhr
  • Wednesday11:00 – 22:00 Uhr
  • Thursday11:00 – 22:00 Uhr
  • Friday11:00 – 22:00 Uhr
  • Saturday11:00 – 22:00 Uhr
  • Sunday11:00 – 22:00 Uhr

Wie findest du PFNext?

Es ist schwierig sich durchzusetzen und sich einen Namen zu machen. Davon abgesehen, find ich es cool, dass ihr euch dem widmet und was cooles draus machen wollt, trotz erhöhtem Schwierigkeitsfaktor.

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