Fels und Eis | Pforzheim NEXT
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Fels & Eis5 min read

10. April 2020 3 min read

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Bouldern und Klettern entwickelt sich seit Jahren zu einer Trendsportart, die jeden ansteckt, der es einmal ausprobiert. Für alles, was du darum herum benötigst, existiert Fels und Eis. Mit persönlicher und qualitativer Beratung wird dir jederzeit geholfen. Wir haben dieses 35 Jahre alte Schmuckstück für ein Interview besucht.

Wer bist du?

Ich bin der Stefan, bouldere eigentlich schon mein ganzes Leben lang und führe das Geschäft.

Wie lange gibt es Fels und Eis denn schon?

Vor 35 Jahren haben wir hier mit dem Laden angefangen. War an sich wie so eine Kneipen-Idee: „Komm, lass mal einen Kletterladen auf machen, so was gibt’s in Pforzheim noch nicht.“ Das haben wir dann auch gemacht. Lustigerweise sind wir nach 35 Jahren immer noch dabei.

Wie lautet das Konzept von Fels und Eis?

Ein Geschäft mit guter Beratung und Leidenschaft zu haben. Da ich selbst den Sport mach’, war mir das wichtig.

Warum hast du in Pforzheim eröffnet?

Da wir in der Pforzheimer Umgebung wohnen und es hier noch nichts von dieser Art und Weise gab, haben wir uns für Pforzheim entschieden. Es gibt hier in der Umgebung ja auch eine große Alpensektion und ganz traditionelle Klettergebiete. Deswegen hat sich das auch angeboten. Dass Klettern, beziehungsweise Bouldern, jetzt so ein Trendsport geworden ist, hat man damals natürlich noch nicht gewusst. Man merkt auch, dass fast jeder eine Begeisterung dafür entwickelt, wenn man erstmal damit anfängt.

Was verbindet dich noch so mit Pforzheim?

Als gebürtiger Birkenfelder ist es meine Heimat.

Worauf bist du in den 35 Jahren besonders stolz?

Dass wir das erreicht haben, was wir eigentlich wollten. Wir sind so ein bisschen ein Szenetreff geworden und dadurch kennen wir auch viele Kletterer und Bergsteiger schon seit Generationen. Hier tauscht man sich oft aus, fast so wie beim Friseur. Zudem kommt noch, dass wir bald selbst in der Familie eine Boulderhalle in Karlsruhe eröffnen. 

Was ist das Schönste, was in deinem Laden bis jetzt passiert ist?

Schwierig zu sagen, nach der langen Zeit. Eines der lustigsten Ereignisse war, dass ich mal beim Bergsteigen in Wallis meine zwei Mitarbeiter überholt hab. Wir waren nicht verabredet, sondern waren einfach nur durch Zufall zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Hat an sich aber nichts mit dem Laden zu tun. Es gibt einfach so viele schöne Ereignisse, das kann man manchmal gar nicht fassen.

Was ist sonst noch so deine Lieblingslocation in Pforzheim?

Auf jeden Fall das „Art Cafe“ gegenüber. Das war schon immer ein Anlaufpunkt.

Was wird bei dir am häufigsten gekauft und gibt es etwas Außergewöhnliches bei dir?

Es gibt, denk’ ich, fast nur außergewöhnliche Sachen, aber am häufigsten werden Wanderschuhe und das ganze Drumherum gekauft. Was Außergewöhnliches wären vielleicht die Slacklines und Spezial-Moskitonetze die ich habe. Eine große allgemeine und breite Auswahl. Was mir noch einfällt, ist, dass man Rockclimbing-Gurte an Streben und Boulderschuhe an einer Mini-Kletterwand gleich ausprobieren kann.

Gibt es etwas, wo du dir wünschst, dass es sich in Pforzheim verändert?

Gut, wir warten immer noch auf gescheite Radwege. Das wird gerne vergessen. Parkplätze hätten wir natürlich auch gerne mehr.

Welche Auswirkung hat deiner Meinung nach dein Laden auf Pforzheim und Kunden?

Man weiß, dass man dem Geschäft und der Beratung vertrauen kann. Das schätzen, denk’ ich, viele an dem Laden.

Was hältst du von PFNext?

Ich finde es ganz interessant. Es ist schön, dass sich Leute präsentieren können und Pforzheim-eigene Sachen vorgestellt werden. Früher gab es ja Print-Magazine über Pforzheim, das ist aber nie weitergeführt worden.

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