Zeitgeist

Le Bääm5 min read

31. Juli 2020 4 min read

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Das Le Bääm kennt bestimmt schon der eine oder andere. Sympathische Tanzlehrer, urbane Räumlichkeiten und ein großes Angebot. Da wir über unser Team eine enge Freundschaft mit Melina, der Inhaberin, führen war es nur ein Frage der Zeit bis die Tanzschule Mitglied bei uns wird. Im Interview erfährst du die wichtigsten Insidernews zu Pforzheimer Perlen.

Wer bist du?

Mein Name ist Melina, ich bin 28 Jahre alt und hab’ das Tanzstudio Le Bääm vor ungefähr fünf Jahren gegründet. Seitdem sind wir gut gewachsen mit zusätzlichen Räumen und einem starken Team von neun Personen. Was uns vielleicht von vielen Tanzstudios unterscheidet, ist, dass wir ein sehr vielseitiges Tanzangebot haben. Das wichtigste, was man zu uns aber wissen sollte, ist, dass wir sehr pink und verrückt sind und einfach gerne Spaß haben.

Wie lang gibt es die Tanzschule denn schon?

November 2014 wurde das Tanzstudio gegründet. Es ist quasi aus der Not heraus entstanden, weil ein anderes Studio geschlossen wurde und die Tänzer keinen Ort mehr zum Tanzen hatten. Anfangs dachten wir, dass wir das nebenher machen und deswegen wurde das ganze hier erst untergemietet. Es ist dann aber so gewachsen, dass ich diese Immobilie hier gefunden habe und es mittlerweile auch vergrößert habe. Dezember 2015 wurde das erste Mal vergrößert und im vergangenen Jahr dann nochmal ums doppelte mit einem zusätzlichen Stockwerk.

 Wie lautet dein Konzept?

Unser Konzept besteht daraus, dass wir ein vielseitiges Angebot für Jung bis Alt bieten wollen. Zudem sind wir sehr offen und verbunden mit unseren Kunden. Das bedeutet, dass wir auch privat gerne Kontakt haben und auf Wünsche gerne eingehen. Wenn jemand zum Beispiel etwas Neues ausprobieren will, kreieren wir gemeinsam ein Konzept dafür und probieren es aus. Dieses Bündnis mit den Kunden ist uns sehr wichtig.

Was verbindet dich noch mit Pforzheim?

Ich bin durch die Erzieher-Geschichte viel rumgekommen in Pforzheim. Ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Sozialangebot hier, insbesondere für jüngere Kinder und das hat mich oft verbunden mit der Stadt. Ich finde es toll, wie man hier als Kind relativ schnell untergebracht wird in Kindergärten oder Kitas. Klar, haben wir teilweise lange Wartelisten, aber die Stadt bemüht sich sehr, einen Platz für jedes Kind zu finden, vor allem wenn man das mit anderen Städten vergleicht.

Worauf bist du besonders stolz?

Auf die Vergrößerung letztes Jahr. Es hat oft vom Platz her nicht gereicht, vor allem wenn wir Auftritte hatten. Also das hat sehr viel vereinfacht und unsere Möglichkeiten vervielfältigt. Auch bin ich stolz darauf, dass wir ausbilden dürfen seit letztem Jahr.

Was war das Schönste, das dir mit dem Le Bääm passiert ist?

Einmal unser 5-jähriges Jubiläum, welches 2019 war. Generell würde ich sagen, das Jahr 2019 war sehr schön und eventreich. Wir hatten einen kompletten Teamwechsel, mein Lebensgefährte ist mit ins Team eingestiegen und wir haben unser Angebot erneuert und überarbeitet.

Was ist deine Lieblingslocation in Pforzheim?

Was ich ganz arg genossen habe und jetzt zeitlich leider nicht mehr schaffe, ist ins Kupferdächle zu gehen. Wir sind damals regelmäßig mittwochs und donnerstags dort trainieren gegangen, da wird der Raum dazu frei angeboten. An der Stelle ein dickes Lob an das Kupferdächle dafür, dass sie so was anbieten!

Welche Kurse sind am beliebtesten?

Schwer zu sagen, aber was sich sehr lange zieht und eigentlich immer besucht ist, ist das klassische Hip-Hop Angebot. Die Leute wollen das tanzen, was sie im Fernsehen sehen. Witziger Weise merken sie dann oft, wenn sie im Hip-Hop Kurs ankommen, dass das eigentlich nicht das ist, was sie sich vorgestellt haben und wechseln dann in den Urban-Dancing-Kurs. Die Schüler verändern sich natürlich auch und wechseln oft Kurse.

Was sollte sich deiner Meinung nach in Pforzheim verändern?

Ich würde mir wünschen, dass die Leute offener miteinander sind und es hier weniger verklemmt ist. Wenn ich zu meinen Schülern sage, dass wir draußen tanzen gehen, ist deren erster Gedanke: „Das ist so peinlich, was denken die Leute dann?“ In anderen Städten sieht man sowas öfter und die Leute haben Spaß daran. Die Künstler in Pforzheim – und wir haben viele davon – gehen hier nicht raus und das finde ich echt schade.

Welche Auswirkung hat dein Tanzstudio auf Pforzheim?

Ich glaube, wir haben viele verschiedene Tänzer und Tanzstile zusammengebracht. Ich kenne wenige Tanzschulen mit so einem breitgefächerten Programm.

Was steht im Mittelpunkt vom Le Bääm?

Leute zusammenbringen. Ich bleibe dabei, auch wenn ich mich wiederhole, keine Altersvorgaben zu haben. Klar gibt es Kurse für die Kleinen von 4-7 zum Beispiel, aber in den Standard-Kursen soll jeder zusammenkommen können. In unserem Movement Kurs haben wir einen 7-jährigen, aber auch Ü40-jährige. So lernt man voneinander und lernt sich gegenseitig kennen.

 Wie findest du PFNext?

Meine Oma hat letztens gefragt, wo sie das lesen kann. Ich glaube, sie hätte das gerne auf Papier, also für die ältere Generation kann man eine Printversion anpeilen. Ansonsten finde ich das Konzept und vor allem das Design sehr cool. Ich habe auch schon Sachen bei euch entdeckt, die ich noch nicht gekannt habe in Pforzheim.

  • Monday16:00 – 21:00 Uhr
  • Tuesday15:00 – 21:00 Uhr
  • Wednesday16:30 – 21:15 Uhr
  • Thursday16:30 – 21:15 Uhr
  • Friday17:00 – 20:15 Uhr
  • Saturday11:15 – 12:45 Uhr
  • Sunday16:00 – 21:15 Uhr
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